
Assi. Doz. Nuri Sezer, Lehrbeauftragter an der Universität Gelisim für das Fachgebiet Grafik und Leiter für Bildungseinheit bei TGDD, bekräftigte nochmal in seinem Artikel “Das GESETZ und der MARKT” die wichtige Stellung vom TGDD;
Unsere Arbeiten werden beraubt, wir haben keine Kammer die sich für uns erhebt, einige Institutionen beschäftigen sich wankelmütig was unsere Rechte anbelangt, führen ihre Tätigkeiten in anderen Bereichen aus. (…) Auf dem Markt gibt es ein Gesetz, aber wir sind auch schuldig; Wir müssen unsere Rechte schützen.
Unser verehrter Kollege Faruk Çağla, Vorsitzender der TGDD (Solidaritätsverein aller Grafiker) auf der Podiumsgespräch an der Universität Gelisim,
GESETZ MARKT
Das Gesetz; Was bedeutet das?
Der Markt! Hingt er ein wenig nach?
Für mich ist er die Kasse, wenn wir den Markt mehr erläutern wird alles klarer.
Damit der Kunde sich vorstellen kann, braucht unser Beruf und uns. Aber bedauerlicherweise erscheint der Kunde plötzlich mit Aussagen,” so geht das nicht, so wird es funktionieren”, wir lernen heute so viel von ihnen, wie wird die Kasse gefüllt und was der Markt ist, da wird uns die Schule gemacht. Also wenn wir auf das Recht zu sprechen kommen, da kann man nur trauern, ich habe einige Schwierigkeiten erleben müssen, während ich meine Rechte beschäftigen und einfordern musste. Ich bin sicher, dass alle KollegInnen die selben Widrigkeiten erleben.

Das ist nicht schön geworden, die Farbe sollten wir an dieser Stelle ändern, nicht das, sondern dieses sollten wir verwenden, so etwas oder ähnliches haben wir uns oft anhören dürfen. Es macht mich vor allem betroffener, wenn ich derart von Architekten, Innenarchitekten und Malern zu hören bekomme. Lass mal die anderen auf die Seite, die unwissentlich. Wenn jedoch ich zu einem Projekt eines Architekten so etwas äußern würde, dann bekäme ich etwas zu hören. “Wie? Das ist nicht ihre Arbeit.”
Sie haben recht, es ist nicht unsere Arbeit, aber zeigen sie die Sensibilität?…
Unsere Arbeiten werden beraubt, wir haben keine Kammer die sich für uns erhebt, einige Institutionen beschäftigen sich wankelmütig was unsere Rechte anbelangt, führen ihre Tätigkeiten in anderen Bereichen aus.
Ein nahestehender Freund rief mich an und fragte mich, “würdest du mir ein Logo entwerfen?”. Es ist zwar ein Kollege, jedoch verfügt er nicht über die nötigen Kenntnisse bei der Anwendung der Programme. “Selbstverständlich mache ich dir das” sagte ich, er erwähnte mir auch einen Preis, 1500,- TL (Türkische Lira)… Von der anderen Seite kam die Antwort;”zu teuer”. Bereits 1998 machte ich zu diesem Preis Logos. Ich sagte zu und sendete ihm die Arbeit. Die Arbeit wurde nicht angenommen.
Etwa drei bis fünf Monate später, ich war zu Fuß unterwegs in Richtung Avcılar, begegnete ich einem Kleinbus und darauf meine Logo, abgebildet auf diesem Kleinbus. Ich benachrichtigte meinen Freund der darüber zutiefst erschüttert gewesen ist. Sie schrieb diese Leute per Mail an, mit dem Hinweis “die Verwendung des Logos ist untersagt”. Es gab dazu nie eine Antwort.
In diesem Zusammenhang bat ich mein Freund Faruk ein Podiumsgespräch zu führen, welches für uns sehr lehrreich und tiefgreifend war, gleichzeitig stellte er uns seine bekannten Karikaturen und Grafiken zur Besichtigung auf. Ich bedanke mich herzlichst im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen und meiner Studentinnen und Studenten.
Dies geschieht in der Kasse, so füllen sich die Kassen, von uns vergebliche Mühe, beim Auftraggeber bleibt unser Anteil…
Auf dem Markt gibt es ein Gesetz, aber wir sind auch schuldig; Wir müssen unsere Rechte schützen. Der Verein von Herrn Faruk zeigt uns in diesem Thema unsere Rechte auf. Ich vertrete die Meinung, dass unsere Studentinnen und Studenten genug Sensibilität zeigen sollte und Mitglied bei TGDD werden sollte.
Recht wird nicht gegeben, sondern muss eingefordert werden, ist einer schöner Satz.
Nuri Sezer
Assi. Doz. Lehrbeauftragter an der Universität Gelisim Istanbul
Leiter für Bildungseinheit bei TGDD
