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Am 29. April 2015 gaben TGDD Mitglieder an der Universität Nişantaşı in den Kağıthane Freizeit- und Veranstaltungsräumen am selben zwei unterschiedliche Seminare.

Diese Seminare wurden durch die Leitung von Frau Sevtap AYTUĞ Direktor Assi. Doz. für das Fachgebiet Kommunikationsdesign und der StudentInnenvereinigung organisiert. Das schwarze Plakat mit gelber Aufschrift hat die StudentInnenvereinigung entworfen.

Die Seminare; zusammen mit StudentInnen und anderen Lehrenden; mit Frau AYTUĞ wurde mit großer Aufmerksamkeit angehört. Auf diesem Wege dankt die TGDD und im Namen aller GrafikerInnen Frau Sevtap AYTUĞ für ihren Einsatz und die Realisierung dieser Veranstaltung.

Das erste Seminar mit dem Thema DIE RECHTE DER DESIGNER und DAS GESETZ ZU DESIGN, fand von 11.30-13.00 Uhr statt und wurde von der Rechtsanwältin und Mitglied der TGDD Tuğçe Karabağ GÖKPINAR vorgetragen. In einer angenehmen und souveränen Art brachte sie in einer begrenzten Zeit, dem großen Thema das Gesetz zu Design, die wesentlichen Punkte für die Rechte der Grafik-DesignerInnen zum Vorschein.

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Der Vorstandsvorsitzender der TGDD Faruk ÇAĞLA startete ohne Unterbrechung mit dem zweiten Seminar; wie können GRAFIKERINNEN und KOMMUNIKATIONSDESIGNERINNEN IHRE ARBEITSWELT GESTALTEN. Unter anderem ging Faruk ÇAĞLA auf die Schwierigkeiten ein die die frischen AbsolventInnen in der Arbeitswelt erwarten und wie sie den Umgang mit ihren Mitbewerbern gestalten sollten.

Der TGDD Vorsitzende Faruk ÇAĞLA; Lebensmittelgeschäfte, Feinkosthändler, Metzger dürfen unter dem Namen Zertifizierter Programm Experte, ohne auch nur ein Wissen vom Gestalten, aber mit den technischen Aspekten der Software ausgestattet, existieren eine neuen Art mächtiger Lehrer. Diese Lehrer die diese Programme verkaufen sind nicht für die Designkultur dienlich. Indem sie diese Software verkaufen und Zertifikate verteilen, erhöhen sie nur die Anzahl der Nicht-Designer, aber sich nur mit den Programmen auskennen. Diese Ausrichtung trägt bedauerlicherweise großen Erfolg und führt zu noch viel mehr Konkurrenten. Das ist nur ein Zeugnis dafür, dass die Türkei der digitalen Entwicklung hinten ansteht und somit nicht erfolgreich sein kann.

 

Er trat den Beweis an, indem er ein von MEGEP (Projekt zur Entwicklung von Lehrmethoden und Berufsausbildung) aufgestelltes Video zeigte, in der das Berufsfeld Grafiker vorgestellt wird und auf Fehler eingeht, in denen der Staat mit Absicht Nichtabsolventen der Grafik eben darin beschwichtigt. Besonders dieser Abschnitt des Vortrages weckte das Interesse der zuhörenden Lehrenden, schrieben den Link auf und sagten dieser Sache genauer auf den Grund gehen zu wollen.

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Der letzte Punkt dem sich Faruk Çağla widmete war die Frage, ob ein Designer sich mit dem Gesetz auskenne sollte? Hier griff er das Thema Designer und Recht der Rechtsanwältin Karabağ GÖKPINAR noch einmal auf.

Wir hoffen, dass nach diesen zwei Seminaren die StudentInnen verstanden haben, was sie außerhalb der Universität für eine Welt erwartet, wie der Markt funktioniert, aber in diesem gnadenlosen Markt ein Recht existiert, wenn auch überwiegend Ungerechtigkeiten existieren mag. TGDD hofft mit diesem Beitrag ein Denkpfeiler gesetzt zu haben.

 

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