Das Manifest

1- Von 2008 bis zum heutigen Tag;

ein Grafiker-Verein das sich als Berufsverband bezeichnet führt nunmehr seit 30 Jahren seine Tätigkeit fort. Sie zeichnet erfolgreiche Grafiker mit dem „ Kristall Apfel“ aus, veröffentlicht Tarife und dient bei Gerichten als Sachverständiger. Seit über 30 Jahren füllt er nun die Lücken auf, welche sichtbar geworden sind, diese Arbeit ist nicht von der Hand zu weisen. Dennoch wird über das Verein behauptet, dass bei weitem nicht alle Grafiker aufgenommen werden würden, er zu starr und in einem elitären Rahmen sein soll und das zu allen Sorgen der Grafiker keine Lösungen gefunden werden würde.

Mit dem Vorwand der Wirtschaftskrise wurde der Gipfel der Ausbeutung aller Grafiker erreicht. Man erwartet von einem dass er 10 Programme beherrscht, um so drei Fachkräfte zu ersetzen. Da man diesen Verein als unzureichend an sah, und man um eine noch breitere Masse an Grafikern bemüht gewesen ist, versuchte man mit Einheit und Solidarität eine Grafiker GEWERKSCHAFT im Jahre 2008 zu gründen. Die Idee eines Berufsverbandes der Grafiker wurde somit geboren.

Mit dem Bemühen, dass die Grafiker nicht mehr ausgebeutet werden sollten, eine Einheit zu bilden und eine starke Gemeinschaft hervorkommen zu lassen, wurde der Begriff Einheit so aus seiner ursprünglichen Bedeutung herausgerissen. Mit dem Konzept Berufsverband wandte man sich an das Kultusministerium, um nur die Urheberrechte für die Werke der Grafiker in Augenschein zu nehmen, und somit nur eine VERWERTUNGSGESELLSCHAFT zu gründen.

All diejenigen, die dieses Ziel verfolgten, wollten die Grafiker wie Kino- und Musik-Schaffende als Inhaber von Urheberrechten, passend in das Modell eines Dachverbandes packen. Man sollte wie ein Urheber, bei allen Aufführungen wie eines Filmes oder Musikstückes, Geld verdienen. Mit dem Hintergedanken das bei Erscheinen von Broschüren oder Logos der Grafiker auch seinen Anteil bekommen sollte, wurden jedoch die wesentlichen Probleme der Grafiker, nur auf das Gesetz (FSEK, Gesetz für Geistige und Künstlerische Werke) der Geistigen und Künstlerischen Werke, also Urheberrecht, reduziert. Anstatt dem Urheberrecht großes Wert beizumessen, hätte man sich für die gerechtere und rechtzeitige Entlohnung des Grafikers annehmen können, oder das Bezahlen von Überstunden, oder für menschlichere Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzen können, für den Schutz der Berufsethik sowie für die Rechte der Weiterentwicklung in diesem Beruf Einsatz zeigen können, stattdessen kam es zu Reibereien und Aussagen wie, „ ich weiß es besser und du nicht“. Als schließlich Fragen gestellt wurden und demokratisch geführte Diskussionen aufgekommen sind, lösten diese sie sich in alle Himmelsrichtungen auf.

Während das System die Grafiker ausbeutet und sowohl mit den Grafikern und als auch mit dem bestehenden System untereinander Kämpfe ausgefochten werden, verliert man das Verständnis für das Wesentliche. Mit dieser Initiative eines Berufsverbandes wurde statt EINHEIT ein Punkt der AUFTEILUNG erreicht und somit zum Scheitern verurteilt.

Mit dieser negativen Entwicklung blieb die Zusammenführung der Grafiker auf wackligen Füßen.

Mit jedem Tag das vergeht, bei rasanter Aufteilung, Zersplitterung und Ausbeutung, ist der Grafiker leichte Beute.

Es ist an der Zeit das der „Solidaritätsverein aller Grafiker“ gegründet wird.

2- Warum ein Verein? Warum kein Verband, keine Gewerkschaft, keine Berufskammer?

Nicht alle Grafiker sehen sich als Grafiker und Künstler an. Und wenn er das so sehen würde, dann nur mit Genehmigung des Kultusministeriums. Es wird nur in Verbindung auf der Grundlage, vom Urheberrecht auf Eigentum an Kunstwerk, eines entsprechenden bestehenden Berufsverbandes akzeptiert.

Eine Vielzahl der Grafiker sind Grafik-Handwerker, Grafik-Tagelöhner und Grafik-Arbeiter. Aber Gewerkschafter sind sie nicht.

Ein Teil der Grafiker sind entweder freiberuflich oder als Mitarbeiter oder als Inhaber einer Agentur tätig, und diese gehören zu keiner Kammer an. Sie sind wie der Drucker oder Makler zwar steuerpflichtig, aber sind nicht solidarisch aufgestellt.

Ein Teil der Grafiker dagegen sind als Freelancer tätig und führen ihre Arbeit in Akkord von Zuhause, in ihrem so genannten Home-Office, aus. Mit der Wirtschaftskrise haben sich diese Art von Tätigen vermehrt. Und diese haben mit Einheit, Zusammengehörigkeit und Solidarität keine Bindung.

Die Grafiker dürfen nicht zusammenkommen, die die von der Arbeit der Grafiker profitieren, denen käme das nicht zugute. Sie wollen das sich die Grafiker spalten, aufeinander gehen, zerstritten und feindlich zueinander bleiben. Da sie unwissentliche kulturlose Grafiker haben wollen, dient es ihnen, wenn es zwischen Grafiker-Gelehrten und Grafiker Laien Konflikte herrschen. Sie wollen das Grafiker gespalten und damit schwach bleiben.

All diejenigen, die diesen Nutznießern die Butter auf das Brot schmieren, sind ohne ein VEREIN auf der Suche nach Lösungen. Wohingegen ein Verein doch noch umfassender, Unterschiedlichkeiten entlastend aufnimmt und sie verbindend.

Aus folgenden Gründen sind die Spaltungsversuche sichtbar; Erstens heißt es, ein Verein ist keine Lösung. Zweitens, werdet Gewerkschafter statt Mitglied in einem Verein, gründet eine Handwerkskammer, gründet einen Berufsverband. Also trennt euch als Grafiker in allen erdenklichen möglichen Richtungen. Bleibt gespalten, damit ihr nicht eine Faust, eine Stimme, ein Atemzug werdet.

Das bedeutet, während sie über Verbindungen sprechen, drücken sie damit die „Zersplitterung“ aus, und während sie Einheit meinen, sind sie für die „Teilung“.

Die Rede ist davon, dass von zivilgesellschaftlichen Organisationen keine Kraft hervorgeht. Und der seit über 30 Jahren bestehende Verband kann die Rechte für die Grafiker nicht sicherstellen.

Dies ist jedoch auf die Art der Führung der gesamten Geschäftsleitung zurück zu führen. Da es keine rechtlichen Hindernisse gibt für die Gründung eines Vereins mit den selben Statuten, wird sie alle mal in der Lage sein die kommenden Aufgaben erfolgreich zu lösen, zumal die anderen Vereinigungen gescheitert sind.

Es existiert die TÜSIAD (Türk Is Adamlari Dernegi = Verein türkischer Unternehmer und Geschäftsleute), dies ist auch ein Verein und hat einen starken Einfluss. In der selben Art wurde auch die MÜSIAD ( Verein Unabhängiger Unternehmer und Industrieller) gegründet, und auch sie hat sich zu einem wichtigen einflussreichen Verein entwickelt. Verbraucher Vereine und Märtyrer Familien Vereine haben sich gebildet. Das bedeutet, wer meint, dass, „Vereine können keinen Einfluss haben“, hat nicht recht. Diese Art von Aussagen sind nicht hilfreich, um eine Zusammengehörigkeit der Grafiker zu bilden.

3- Die wichtigsten Probleme der Grafiker;

Heute ist das größte Problem der Grafiker, dass sie um ihre Rechte anmaßend beraubt wurden und immer noch beraubt werden. Jeden Tag begegnen wir in den Internet-Foren auf die unterschiedlichsten Beschwerden. Anstatt das die Grafiker ihre Probleme einzeln festhalten und eine Klassifizierung aufstellen sollten, werden stattdessen persönliche Klagen und nicht ordnungsgemäße Aussagen gemacht, und aufeinander geschimpft ohne auch nur eine Lösung gefunden zu haben.

Da der Beruf des Grafikers eine große Bandbreite einnimmt, gibt es daher verschiedene Typen von Grafikern und Spezialgebiete.

Die Probleme der Grafiker und die Spezialgebiete der Grafiker, können wie folgt zusammengefasst werden:

1- Die Grafiker, die sich als Kunstschaffende sehen, werden um ihr Geiste und Künstlerische Rechte beraubt. In diesem Zusammenhang sollte man in Urheberrechte und das Gesetz für Geistige und Künstlerische Werke sehr gute Kenntnisse verfügen.

2- Die Grafiker, welche sich als Grafik-Handwerker und Grafik-Arbeiter verstehen, werden um ihre Arbeitszeiten, Löhne und Überstunden sowie Sozialabgaben betrogen. In diesem Zusammenhang sollte man die Arbeitsgesetze, das Arbeitsrecht, das Presserecht, das Gesetz für Druckarbeiter, die Rechte eines Büroangestellten und eines technischen Verantwortlichen sowie über das Sozialversicherungsgesetz und ähnliches sehr gute Kenntnisse verfügen.

3- Die Grafiker, die sich sowohl als Kunstschaffende betrachten als auch Grafik-Handwerker verstehen und als Freelancer tätig sind, werden bereits unter den Paragraphen eins und zwei dem Gesetz für Geistige und Künstlerische Werke, unter dem Betriebs- und Handelsrecht zum Teil und teilweise vollständig um ihre Rechte betrogen. Auch unter diesem Gesichtspunkt aufgeführten Rechte mit den Paragraphen eins und zwei, sollte daher gute Kenntnisse vorhanden sein.

Außerdem, sollten diejenigen Grafiker die als Freelancer tätig sind, darüber gut informiert sein, ob sie steuerpflichtig sind oder nicht, ob sie für die entrichtete Arbeit eine Rechnung oder nur eine Quittung schreiben sollen, bestens Bescheid wissen. Darüber hinaus sollten sie wissen, welchen Besteuerungsarten sie unterliegen, wenn sie entweder Ideenbringer oder als Künstler tätig sind. Auch über welchen Freistellungsbetrag sie bei ihren Einnahmen haben. Des weiteren sollten sie über die Sozialversicherungen sowie Steuerbegünstigungen und bei Steuerfragen einen guten Wissenstand haben.

4- Der sich als Steuerpflichtiger Geschäftsinhaber oder Geschäftsmann sehende Grafiker, weißt immer wieder bei den Preisermittlungen und Einnahmen bei eigenen Kundenaufträgen, betreffend den zu zahlenden Steuern gegenüber dem Staat und bei den Rechten sowie kaufmännischen Fragen, Defizite auf.

Zum Beispiel; Wenn man etwas gestaltet und dafür eine Rechnung erstellt, kann er keine Ausgaben zeigen, folglich muss er hohe Einkommenssteuern entrichten. Über die Besteuerung bei Geistigem und Künstlerischem Schaffen verfügen selbst die Steuerberater nicht über ausreichende Kenntnisse. Meistens werden daher die Grafiker falsch beraten. Daher sollte man das Steuergesetz und die Steuergesetzgebung sehr gut kennen.

5- Bezogen auf die Hierarchien, sei es bei einem künstlerischen Leiter, Grafik-Designer, Web-Designer, Illustrator, Praktizierender Grafiker, Hilfsgrafiker oder Computer-Operator;

all diese aufgeführten Tätigen im Bereich Grafik, werden immer wieder auf das Neue um ihre Rechte als Arbeitslose oder als Niedrig-Lohn-Arbeiter oder als Arbeits-Sklave, entgegen der Berufsethik und Würde, wie im tiefsten Mittelalter gedemütigt, indem sie Drohungen ausgesetzt sind, Arbeiten durchführen müssen die nicht zu ihren Arbeitsfeld gehören, werden um ihre materiellen und moralischen Werte betrogen und vergewaltigt. Um nicht in diese Situationen zu geraten, muss man über die gesetzlichen Rechte am Laufenden sein.

4- Grafiker und Recht;

Sei es der Künstler, sei es der Handwerker oder sei es der Arbeiter und sei es der Inhaber sowie der Gewerbetreibender;

alle Rechte der Grafiker bei geistigem und künstlerischen Schaffen, Arbeit und Soziale Sicherheit, das Recht auf selbständiges Arbeiten und Handeln, das Recht auf freie Wettbewerb, das Recht auf Vorsteuerabzug als Ideen-Inhaber und Kunstkenner, das Recht auf berufliche Bildung und Weiterentwicklung, kurzum, alle materiellen und moralische Rechte sind schlichtweg nicht bekannt, werden nicht genutzt oder werden unterdrückt.

Ein Grafiker ist ein Grafiker, wie der Name schon sagt, er ist kein Rechtsbevollmächtigter, er ist kein Steuerberater und kein Finanzberater.

Die oben aufgeführten Rechte, Verordnungen und Gesetzgebungen kann man nicht wissen. Wie kultiviert er auch sein mag, welchen Bildungsstand er auch haben mag, das Wissen über das Recht bei einem Grafiker ist begrenzt.

Das traurige daran ist, dass die Ausbildungsstätten für einen angehenden Grafiker, weder im Bereich WIRTSCHAFT noch im Bereich RECHT ausbilden.

Die Grafiker;

sie sollten nicht jedem hinterher gehen, der vorgibt etwas vom Recht zu verstehen. Mal behaupten diese sogenannten Anwälte, dass es sehr leicht sei einen Berufsverband zu gründen, und ein anderes Mal behaupten sie, dass es sei nicht möglich sei einen Berufsverband zu gründen. Und ein anderes Mal schlagen sie vor, dass man lieber seinen eigenen Weg gehen sollte, statt sich zu verbünden.

Der Leitfaden eines Grafikers sollte nicht die Gier sein.

Der Leitfaden eines Grafikers; sollte kein Recht und auch kein Anwalt sein. Grafiker sollten ihre Rechte in einem RECHTLICHEN RAHMEN suchen. Ihre Verteidigungen sollten sie im GESETZ und mit der Unterstützung eines professionellen ANWALTS ersuchen.

Alle Grafiker brauchen auf dem schnellsten Wege PROFESSIONELLE RECHTLICHE UNTERSTÜTZUNG und HILFE EINES ANWALTS.

Die Probleme der Grafiker können OHNE RECHTSBEISTAND nicht gelöst werden.

Der Solidaritätsverein aller Grafiker; würde ohne einen ANWALT, wie auf die Straße gesetztes Säugling aussehen, das sich nicht verteidigen kann. Seine Verteidigung, sein Überleben und seine Entwicklung, dürfen nicht Zufällen und Chancen unterliegen.

Die Grafiker müssen ihre beruflichen Prinzipien und die Grenzen MIT DEM GESETZ FESTSTELLEN, diese Grundsätze und Grenzen AUF DEM RECHTLICHEN WEG SCHÜTZEN.

Dies müssen sie sowohl gegenüber einen von Außen negativ wirkenden anwenden der ihre Rechte verletzt, als auch bei jenem Berufs-KollegInnen einsetzen, welche schlechte Absichten hat.

Ansonsten wird der Berufsstand des Grafikers sich weiterhin auf dem Boden befinden.

5- Der Beruf des Grafik-Designers und seine 10 Paragraphen;

1)- Die Vorbereitung und Zusammensetzung von und mit allen stehenden oder bewegenden Visuellem. Die Vermittlung einer Dienstleistung oder einer Idee. Verantwortlich für die Verinnerlichung und Wahrnehmung eines Produkts sowie die Vermarktung.

2)- Die Zusammensetzung und Anpassung von Farben, die Bildbearbeitung,Text, Aufschrift (Typografie), Bilder, Muster und der Linien.

3)- Die Anpassung und Ausstattung des Drucks (CMYK), oder des Bildes (RGB), oder für verschiedenen Editionen, welche für die Präsentation und Kommunikation benutzt werden soll.

4)- Sie hat auf dem Gebiet der Kommunikation und Bildende Kunst einen ganz besonderen Stellenwert und Position.

5)- Sie verbindet das Fundament der Bildende Kunst und die Technologie des Kommunikations-Designs.

6)- Sie verwandelt jede Art von Format, in kurze und prägnante Mitteilungen, mit beeinflussenden Symbolen und Nachhaltigkeit, oder hinterlässt Spuren in visuellen Darstellungen.

7)- Den größten Einflussbereich hat sie in der Werbung, in der Präsentation, im Druck- und Verlagswesen und als Medium in der Kommunikationsbranche sowie in den Medien.

8)- Weltweit bekannt auch als Trade Art (Werbegrafik);

wird in den entwickelten Industriestaaten, so gut wie in allen Branchen der Industrie, im Handel, im Tourismus, in der Bildung, Gesundheitswesen und Kultur eingesetzt.

9)- Sei es das Kino, Zeichentrickfilm, Karikatur, Malerei, Fotografie und Kalligraphie, sie gehen manchmal ineinander über und manchmal verlaufen sie parallel, jedoch gelten wie in der Kultur, in der Wissenschaft und Kunst, die selben weltweiten Grundregeln des „Grafik-Designers“.

10)- Wer diese Kunst der Gestaltung in Theorie und Praxis erworben hat und als Beruf ausübt, nennt man im Deutschen „Grafiker“, im Englischen „Graphic Designer“ und im Türkischen „Grafik Tasarimci“. Da sie im Deutschen mit kurzer Namensbezeichnung verwendet wird und wir sie in der Kurzform in unsere Sprache übernommen haben, benutzen wir auch die Bezeichnung Grafiker.

ZUSÄTZLICHE ANMERKUNGEN;

Durch den Missbrauch des Begriffes Grafiker im Türkischen, ist das Ergebnis;

wer sich in Gestaltung nicht auskennt, wird “Grafiker” genannt, und wenn sich jemand im Gestalten auskennt, wird als “Designer-Grafiker” bezeichnet. Bei der Nennung wird dem kein wissenschaftlicher Wert beigemessen.

Die Bezeichnung lautet Designer, die künstlerische Bezeichnung nennt man Grafik-Designer. Als Grafik und Design sind das zwei getrennte Begriffe, aber da sie in ergänzender Art zueinander stehen, werden sie zusammengefügt. Wenn man eines der Begriffe, das heißt, Design weglassen würde, so bliebe für „die genaue Erläuterung des Berufes“ der Schaden auch in der Öffentlichkeit in einer nicht mehr wiedergutzumachenden Schuld.

Außerdem wäre es nach den Regeln der Wissenschaft, Kunst und des Berufes ein Unding, wenn jemand das Designen nicht beherrscht, sich dennoch als Grafiker bezeichnen würde. Das würde bedeuten, dass man die oben aufgeführten Paragraphen verleumden und ablehnen würde. Das ist ein Verstoß gegen die Berufsregeln und darf nicht akzeptiert werden.

Wenn man dabei ist diesen Beruf zu beschreiben, die Berufsregeln jedoch ablehnt und sie verleumdet, dann hat das zu bedeuten, dass diese Personen nicht die Erfordernisse zu genüge besitzt. Diese Personen haben entweder nicht das Recht diesen Beruf auszuüben, die Autorität, die Qualifikation oder die Ausstattung dazu. Oder die Regeln die sich sich aufgestellt haben gelten für einen anderen Beruf, aber diesen Beruf kann dann nicht Grafiker oder Grafik-Designer bezeichnet werden.

Dieser Beruf müsste dann entweder Grafik-Operator oder Computer-Operator, oder Hilfsgrafiker genannt werden.

(Diese 10 Paragraphen zur Vorstellung des Grafikers; wurden im Jahre 2007 von Faruk Çağla verfasst, um sie den Regierungsbehörden zu präsentieren und eine offizielle Bestätigung zu erhalten. Einige Anmerkungen haben 2009 ihre endgültige Form angenommen. Ohne vorherige Erlaubnis des Verfassers ist es untersagt jegliche Änderungen vorzunehmen. Es untersagt mit der Unterzeichnung eines anderen dieses zu veröffentlichen. Wenn von den zuständigen Behörden diese Berufs-Definition offiziell akzeptiert werden sollte, dann wird dieses zur Eigentum der Öffentlichkeit und allen Grafiker übergehen.)

6- Auf gehts zu TGDD!

Sehr geehrte GrafikerInnen,

unser Internetportal tgdd.org ist nun im Netz. Unsere „Solidaritätsverein aller Grafiker“ Gruppe im Facebook bildete hierfür das Fundament.

Am17. Mai 2012 erlangte unser Verein TGDD (Solidaritätsverein aller Grafiker), durch Einberufung des Provinzgouverneur, dem Direktor des Landesverbandes Herrn Eyüp Dursun ERGÜR, in einvernehmen mit dem Gesetz für Vereinsgründungen, unter der Nr. 5253, die offizielle Bestätigung.

ALLEN GRAFIKERINNEN WÜNSCHEN WIR ALLES GUTE!

Alle GrafikerInnen, die ihr Brot in dieser Branche verdienen, sei es als Künstler oder als Handwerker, ob Laie oder Gelehrter, Meister oder Auszubildender, ALLE GRAFIKER SOLLTEN UNTER EINEM DACH EINIG SEIN UND FÜR SOLIDARITÄT STEHEN.

All diejenigen, die keine Designer sind sollte man die Ausbildung ermöglichen. Auch die die das nicht akzeptieren wollen, Grafik-Operator und Hilfsgrafiker, sollten unsere Mitglieder werden. Denn auch sie werden in ihrer Tätigkeitsphase die Unterstützung brauchen.

So wie ein Arzt, ohne Krankenschwester oder KrankenpflegerInnen oder RöntgenassistentInnen oder LaborantInnen seine Tätigkeit nicht allein bewerkstelligen kann, so bildet auch der Schaffende Grafiker eines Designs oder der ausführende Grafiker eine Einheit. Wer kann heute behaupten das ein pragmatischer Grafiker nicht morgen schon ein kreativer Grafik-Designer werden könnte?

All diejenigen, die schlechte Absichten haben, wollen den Grafiker kraftlos und zu einer leichte Beute machen. Im Bereich der Grafik wollen sie die Spezialisierung verhindern, so dass jeder jede Arbeit machen soll, und erwarten das einer am liebsten für drei tätig ist.

Macht die Augen auf!

Grafik-Design ist ein TEAMARBEIT.

DAMIT WIRD UNSER BERUF STÄRKER UND WICHTIGER!

WIR LADEN EUCH AUF UNSERE INTERNETSEITE TGDD.ORG RECHT HERZLICH EIN. ES WERDEN EURE ANSICHTEN, ANMERKUNGEN, BETEILIGUNGEN AN DISKUSSIONEN UND DAS MITTEILEN SOWIE SOLIDARITÄT ZWISCHEN DEN BERUFSKOLLEGINNEN ERWARTET.

Wir laden euch in unser VEREIN und zu TGDD nochmals herzlich ein!

Es gibt Taten die nicht mit dem Tod eines einzelnen aufhören zu existieren. Und ich behaupte, nach meinen 35 Jahren Berufsleben und nach meinem Aufenthalt im Ausland und Erlebnissen in fünf Ländern, dass bedauerlicherweise der Berufszweig des Grafikers nur in der Türkei, seinen billigen, herrenlosen und voll mit innerlichen Schmerzen, in seinem Dasein dahin driftetet.

ES LIEGT IN EURER HAND DEM EIN ENDE ZU BEREITEN UND ZU BESSEREN BEDINGUNGEN ZU GELANGEN.

Wie kraftlos IHR auch sein möget, ihr besitzt eine MAUS, TASTATUR, MONITOR und das INTERNET. Wer diese Instrumente nicht benutzen kann ist SCHWÄCHER ALS IHR!

Heute ERREICHE ich euch ÜBER DASS INTERNET!

Ihr seit Grafiker, ihr seit Kommunizierende. Atatürk und seine Gefolgsleute hatten den Befreiungskampf mit dem TELEGRAPHEN gewonnen. Telegraph, das Alphabet von Morsezeichen besteht aus Punkten und Strichen, so wie das Chatten, MSN, Skype, eben die direkte Verbindung.

Der COMPUTER und das INTERNET besteht aus DIGITALER Technologie. Sie wird DIGITAL (NUMMERISCH) bezeichnet, weil sie mit der Null (0) und mit der eins (1) zusammengesetzt wird. Das bedeutet, 00=A Buchstaben, 01=B 110=L und 00=A, sendet dagegen an die Gegenseite in der Form 00 01 110 00 als das Wort ABLA, und das nennt sich DIGITAL TECHNOLOGIE.

Das bedeutet nichts anderes, dass damals Atatürk die heutige Chat Technologie mit dem Morse Alphabet, mit der Methode des Telegraphen eine moderne Kommunikationsform zu Nutze machte. Eines der guten Dinge aus dem OSMANISCHEN REICH waren die Telegraphen-Netze.

Ihr habt auch ein INTERNET NETZ und seit STARK!

GRAFIKERINNEN!

IHR MÜSST EUCH DIESE KOMMUNIKATIONS-STÄRKE INS BEWUSSTSEIN RUFEN!

IHR SEID DIE DIE POSTER MACHEN, IHR SEID DIE DIE BROSCHÜREN ENTWERFEN, IHR SEID DIE DIE INTERNETSEITEN GESTALTEN, DIE BANNER PRODUZIEREN, GRAFIKEN ERSTELLEN, BILLBOARDS ENTWERFEN, FOTOS MACHEN, TEXTEN, IDEEN und GEDANKEN VERMITTELN.

Ihr seid WERBER und KOMMUNIZIERER.

NUTZT DIESE STÄRKE!!! SONST WERDET IHR BENUTZT.

SENDET DIESES MANIFEST AN JEDEN UND AN JEDEN ORT.

Vereinigt eure Stärke. Vergisst nicht, ein Stäbchen allein bricht.

Wer sich gegen Ungerechtigkeit einsetzen und Unterstützung geben möchte der darf hierher zu uns kommen.

Ich lade euch hiermit unter das Dach des Solidaritätsvereins aller Grafiker und tgdd.org herzlichst ein.

Mit freundlichen Grüßen

Faruk Çağla
Visuelle Kommunikations-Designer
Juni 2009