Die IDGSA80 Gruppe feiert sein 10. Gründungsjahr mit einer Ausstellung “FÜR IMMER DIE OLIVE”.
Am 9. November 2015 ist um 18.30 Uhr an der MSGSÜ- Fındıklı, in der MIMAR SINAN Aula, die Ausstellung unter dem Motto “Der Antike Baum unserer Region und seine Früchte” eröffnet worden, das bis zum heutigen Tag sowohl im Inland und als auch im Ausland bei über 30 Ausstellungen organisiert und Anklang fand, von der Mimar Sinan Güzel Sanatlar Universität (ursprünglich İDGSA) und seinen mehrheitlich 80iger Absolventen ins Leben gerufen. Die Olive steht im Zeichen für die “Gräueltaten, unter dem unser Land in den letzten Jahren gelitten hat, damit soll Aufmerksamkeit auf all die Zerstörungen gezogen werden und trotz alledem wollen wir mit der Olive sein”. Bis zum 20. November 2015 kann man die Ausstellung mit all seiner Vielfalt aus der Malerei, Bildhauerei, Grafik, Textil, der traditionellen Kunst und aus Fotografie, besuchen.
DER ANTIKE BAUM UNSERER REGION UND SEINE FRÜCHTE
* Eines der Wahrzeichen der Göttin Athena! … Der eine, die Eule, das Ikon, das wir als Kunst schätzen, und ein anderes.
* Aus Ägypten, die Göttin Isis mit ihrer Frucht …
* Im Rom, das Geschenk Minerva an die Römer …
*DAS AUßERORDENTLICH “WERTVOLLE”! … Der Dornenbaum im Rom, das Soldaten Roms von ihrer Verantwortung befreit werden mögen…
*DAS AUßERORDENTLICH “REINE UND UNSCHULDIGE”!… Nur die Jungfrauen des Antiken Griechenland dürfen ernten…
*ES IST AUßERORDENTLICH HEILIG!… In allen heiligen Büchern kommt sein Name vor…
“Olea prima omnium arborum est..” (Der Olivenbaum ist der erste unter all den Bäumen.) sagte man lateinisch, mit einer legendären Erzählung…
Ja, die OLIVE ist unser Thema… Es begann einst 6000 vor Christlicher Zeitrechnung in Syrien… In Legenden und Mythen zieht sich seine Reise mit den Menschen, entlang der ägäischen Küste zu dem gewünschten Ziel, die OLIVE…
Während im antiken Griechenland zum Schutz der Olive Gesetze erhoben wurden, WERDEN IN UNSEREM LAND, IM JAHRE 2015, MASSAKER AN DER OLIVE VERÜBT…
Wir, die IDGSA80iger Künstler fragen; warum werden DIE OLIVENBÄUME, die mit solch Mühe angebaut, verarbeitet und eng mit dem menschlichen Schicksal verbunden ist, VERNICHTET?
UNSERE AUSSTELLUNG TRÄGT DAS MOTTO “STETS,…DIE OLIVE!…”
Mit unserem Wirken und unserer Kunst beteiligen wir uns an der Oliven-Pflanzung mit. Wir erzählen die Olive… “STETS,…DIE OLIVE!…”

“OJE, ICH KANN NICHT MIT OLIVENÖL ESSEN”, die schmerzliche Wirklichkeit;
Das Lied wurde von Ihsan Kaplayan, der aus dem Gebiet um Bursa stammte, verfasst und am 2. November 1954 von Muzaffer Sarısözen erstmals musikalisch interpretiert. Der Marshallplan war ein amerikanisches Wirtschaftswiederaufbauprogramm, das nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 unterbreitet und 1948-1951 seine Durchführung fand. 16 Nationen, darunter auch die Türkei, übernahmen einstimmig das von USA entwickelte Wirtschaftswiederaufbauprogramm an. Die USA ist seit je her der weltweit größte Mais Produzent. Die USA erfand einen Weg, wie sie die Berge von Mais-Öl verringern und den Mais-Ölexport steigern konnten. Eines der Bestimmungen vom Marshallplan war die, dass die Türkei aus der USA das Mais-Öl beziehen sollte.
(Aus dem Blickwinkel der neuen imperialistischen Lebensmittel-Ausbeutung, Osman Nuri Koçtürk, Der Gesellschaftsverlag, 1966).
Parallel dazu entstand die erste Margarinefabrik der Türkei. Zur selben Phase wurden hunderttausende Olivenbäume samt Wurzel vernichtet. Die von den verbliebenen Olivenbäume produzierten Olivenöl, wurde zum größten Teil von den USA mit amerikanischer Dollar aufgekauft und gleichzeitig das Mais-Öl mit TL (Türkische Lira) verkauft.
Die türkische Bevölkerung nahm immer mehr Abstand vom Olivenöl, gewöhnte sich zunehmend an das Mais-Öl und an die Margarine. In diesem Zusammenhang wurden auch gerne mal Lügen verbreitet, wenn das Olivenöl erhitzt wird, dadurch Krebs entstehen kann. Dabei ist es laut Volksmund, dass flammfeste und dickste Öl.
Als ob das nicht reichen würde, bleibt die Verleumdungskampagne der Industrie mit seiner Öffentlichkeitsarbeit nicht stehen und sorgt mit seinen Slogans wie; “oje, Olivenöl kann ich nicht essen, oje, nicht Bedrucktes Kleid kann ich nicht anziehen…”, für bestell-fertige Lieder und sorgen dafür, dass sie heute zu den populärsten Stücke im Lande zählen.
Das Volk, das zu Fett/Margarine verurteilt worden ist, kann sich alle 20-30 Jahren ein Löffel Olivenöl leisten. Und Frauen, die Bedrucktes tragen wollen, werden in Kunststoffbekleidung eingeführt…
Isst mit Öl, tragt eure Kleidung bedruckt…
Prof. Dr. Kenan Demirkol




































































































































